AGB

1. Vertragsschluss
1.1 Adresse und Ansprechpartner
INS BLAUE – Tessa Heyde & Jens Joost-Krüger GbR
Inhaber: Tessa Heyde und Jens Joost-Krüger, Am Hulsberg 17, 28205 Bremen
Telefon: 0421 – 176 689 70, E-Mail: info@ins-blaue.com, Webseite: www.ins-blaue.com
Ein Faxgerät wird nicht vorgehalten.

1.2 Geltungsbereich dieser AGB
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Verträge über Einzelkurse- oder Gruppenkurse zwischen INS BLAUE – Tessa Heyder & Jens Joost-Krüger GbR, vertreten durch die Inhaber Tessa Heyde und Jens Joost-Krüger (nachfolgend „Verwender“) und dem Vertragspartner (nachfolgend „Kursteilnehmer“), soweit im Einzelfall nichts anderes vereinbart wurde. Kursteilnehmer sind jene Personen die mit dem Verwender einen Vertrag über einen vom Verwender im Antrag näher bezeichneten Veranstaltung/Kurs/Trip oder Tour (nachfolgend vereinfachend „Kurs“) abgeschlossen haben.

1.3 Vertragsgegenstand
Der Verwender bietet ein- oder mehrtägige Veranstaltungen im Beriech Stand-Up-Paddeling und Mountainbike an. Der entsprechende Vertrag regelt hierzu die Einzelheuten. Die vorliegenden AGB sind Bestandteil eines jeden Vertrages und damit eines jeden Kurses.
Dem Kursteilnehmer ist bekannt, dass der jeweilige Kurs bestimmte Anforderungen an die körperliche Verfassung und Leistungsfähigkeit stellt.

1.4 Antrag und Vertragsschluss
a. Onlineantrag
Der Antrag zur Teilnahme an einem Kurs erfolgt online über die Zusendung des Antragsformulars an den Verwender. Der Antrag ist ein bindendes Angebot an den Verwender zum Abschluss eines Vertrages über einen in dem Antrag näher bezeichneten Kurs. Das Angebot wird erst mit Bestätigung des Verwenders angenommen. Soweit der Kursteilnehmer die Kursgebühr bereits bei Abgabe des Angebotes bezahlt hat und ein Vertrag durch Ablehnung nicht zustande kommt, hat der Kursteilnehmer einen Anspruch auf unverzügliche Erstattung der Kursgebühr.
b. Vor-Ort-Antrag
Der Antrag zur Teilnahme an einem Kurs vor Ort erfolgt durch Ausfüllen des Antrages. Der Antrag ist ein bindendes Angebot an den Verwender zum Abschluss eines Vertrages über einen in dem Antrag näher bezeichneten Kurs. Das Angebot wird durch Bestätigung des Verwenders angenommen.
c. Bedingungen zu dem Antrag
Die Annahme eines Antrages kann durch die Erreichung einer Mindestteilnehmerzahl bedingt werden. Näheres regelt das entsprechende Antragsformular.
Für Jugendliche vor Vollendung des 18. Lebensjahrs kann ein Vertrag über die Teilnahme eines Kurses nur mit Zustimmung eines gesetzlichen Vertreters geschlossen werden.

2. Rücktritt vom Vertrag, Kursausfall wegen Wetterbedingungen
2.1. Rücktritt durch den Kursteilnehmer
Der Kursteilnehmer kann bis spätestens drei Werktagen (Samstag zählt als Werktag) vor Beginn des Kurses vom Vertrag zurücktreten. Eine Stornierung ist in diesem Fall kostenfrei.
Soweit ein Kursteilnehmer die Frist von drei Tagen vor Beginn des Kurses nicht einhält, ist er verpflichtet einen pauschalierten Schadensersatz nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge zu erwartenden Schaden zu leisten. Dieser übliche Schaden entspricht einem Betrag in Höhe von 50 % der Kursgebühr. Soweit ein Kursteilnehmer am Tag des Kurses storniert ist eine Erstattung der Kursgebühr nicht mehr möglich, es wird mithin ein pauschalierter Schadensersatz in Höhe der Kursgebühr fällig. Der Restbetrag wird nach Anforderung des Kursteilnehmers mit einer Frist von 14 Tagen fällig.
Dem, Kursteilnehmer steht es frei, zu belegen, dass kein oder ein geringerer Schaden als der pauschal veranschlagte Schaden entstanden ist.

2.2. Rücktritt durch den Verwender
Der Verwender ist zum Rücktritt/Stornierung des angebotenen Kurses berechtigt, soweit die Mindestteilnehmerzahl, entsprechend des entsprechenden Vertrages, bis drei Tage vor Beginn des Kurses nicht erreicht wird.

2.3 Ausfall eines Kurses wegen Wetterbedingungen / Witterung
Der Verwender ist berechtigt, den Kurs zu stornieren, soweit die Wetterbedingungen eine Durchführung des Kurses nicht gefahrlos gewährleistet werden kann. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn der Deutsche Wetterdienst eine Unwetterwarnung für den Ort des Kurses herausgibt oder der Kurs nach Einschätzung des Verwenders nicht gefahrlos durchgeführt werden kann. Die Kursgebühr wird in diesem Fall erstattet/gutgeschrieben.

2.4 Umbuchungen
Eine Umbuchung eines Kurses der nach Nr. 2.3 dieser AGB nicht stattfindet ist mit folgender Maßgabe stets möglich. Die Umbuchung muss innerhalb des Kalenderjahres erfolgen. Eine Übertragung in ein nachfolgendes Kalenderjahr ist nicht möglich. Wird die Umbuchung nicht innerhalb des gebuchten Kalenderjahres vorgenommen wird eine Bearbeitungsgebühr i.H.v. 10% der jeweiligen Kursgebühr erhoben. Der Restbetrag wird nach Anforderung des Kursteilnehmers mit einer Frist von 14 Tagen fällig.
Die Umbuchung eines Kurses wegen eines Rücktritts nach Nr.2.1 dieser AGB ist nur dann möglich, soweit der Rücktritt bis drei Tage vor Beginn bei dem Verwender eingegangen ist. Im Übrigen gilt Nr. 2.1. Absatz 2 und 3 dieser AGB.

3. Verpflichtungen
Der Kursteilnehmer verpflichtet sich, den Anweisungen der TrainerInnen des Verwenders Folge zu leisten.
Mit Vertragsschluss erklärt der Kursteilnehmer, dass er über ausreichende Schwimmkenntnisse verfügt. Insbesondere erklärt sich der Kursteilnehmer durch Vertragsschluss dahingehend, dass er wenigsten 20 Minuten in offenem Wasser schwimmen und wenigsten 2 Meter tief tauchen kann.
Der Kursteilnehmer verpflichtet sich an dem entsprechenden Kurs nicht unter Einfluss von beeinträchtigenden Medikamenten, Alkohol oder Drogen teilzunehmen.
Der Kursteilnehmer verpflichtet sich an dem Kurs nur dann teilzunehmen, soweit er körperlich gesund ist. Soweit der Kursteilnehmer Beeinträchtigungen hat ist eine Teilnahme mit einem Arzt im Vorhinein abzuklären und der Verwender über die Beeinträchtigung vor Kursbeginn zu unterrichten.

Der Kursteilnehmer, der für mehrere Personen bucht verpflichtet sich den Begünstigten über diese AGB zu unterrichten. Er verpflichtet sich weiter vor Kursbegin den Verwender von dem genannten Umstand zu informieren, damit der Verwender den Dritten vor Kursbegin angemessen belehren kann.

4. Fälligkeit der Kursgebühr / Zahlungsverzug
4.1 Fälligkeit
Eine einmalige Kursgebühr wird mit Annahme sofort fällig. Die Gebühr ist bei Online-Buchung per Überweisung oder anderem elektronischen Zahlungsmittel zu überweisen. Bei einer Vor-Ort-Buchung ist die Kursgebühr in bar zu entrichten.

4.2 Zahlungsverzug; Kündigung wegen Verzug
Wenn ein Kursteilnehmer in Zahlungsverzug gerät, ist der Verwender berechtigt dem Kursteilnehmer Verzugskosten in Rechnung zu stellen. Dem Kursteilnehmer bleibt es nachgelassen, zu belegen, dass es den Verzug nicht verschuldet hat, um den Verzugskosten zu widersprechen.
Verzugskosten können Verzugszinsen, Gebühren für Rücklastschriften Mahn- und Inkassokosten, sowie Gerichts- und Rechtsanwaltskosten sein.

4.3 Verzug und Kündigung
Ist die Kursgebühr nicht wie vereinbart entrichtet, kann der Verwender den Kursteilnehmer von der Teilnahme des Kurses ausschließen und den Vertrag außerordentlich kündigen. In diesem Falle ist der Verwender berechtigt, neben den Verzugskosten nach Ziffer 3.2 dieser AGB einen weiteren Schadenersatz nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen zu verlangen.

4.4. Besondere Kündigungsgründe
Der Kursteilnehmer ist berechtigt den Vertrag außerordentlich zu kündigen, soweit ihm eine Teilnahme aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist. Der Kursteilnehmer ist für diesen Umstand beweispflichtig.

4.5 Recht zur außerordentlichen Kündigung
Das Recht beider Vertragsparteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt von vorstehenden Regelungen unberührt.

5. Haftung
5.1 Haftung des Verwenders
Die Haftung ist ausgeschlossen, soweit nicht folgendes gilt:
Ein Ausschluss oder eine Begrenzung der Haftung erfolgt nicht bei
– fahrlässigem Verhalten bei Personenschäden
– grob fahrlässigem Verhalten bei sonstigen Schäden
– bei vorsätzlichem Handeln bei allen Schäden
Ein Ausschluss der Haftung für fahrlässiges Verhalten ist dann nicht gegeben, soweit es sich bei der Verletzungshandlung um Verletzung vertragswesentliche Pflichten (Kardinalpflichten) handelt und durch die Verletzung der Vertragszweck gefährdet werden würde.

5.2 Haftung des Kursteilnehmers
Der Kursteilnehmer haftet für die von ihm aufgrund vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachter Schäden an der für die Teilnahme am Kurs zur Verfügung gestellter Ausrüstung des Verwenders in vollem Umfang.
6. Schlussbestimmungen
6.1. Streitbeilegungsverfahren
Der Verwender nimmt nicht an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle gemäß Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG) teil.

6.2 Aufrechnung
Der Kursteilnehmer darf nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen gegen den Verwender aufrechnen.

6.3. Unwirksamkeit von einzelnen Bestimmungen
Sollten in diesen AGB einzelne Bestimmungen unwirksam oder nichtig sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen davon unberührt. Eine unwirksame Bestimmung wird in diesem Fall durch eine solche Bestimmung ersetzt, welche wirksam ist und welche nach dem Sinn und Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt. Das gleiche gilt im Falle von auftretenden Recht- oder Regelungslücken.